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Als das katalanische Paar Mario Rotllant und Carmen Daurella Ende der 80er Jahre in die Rioja kamen, erkannten beide, dass noch immer Potenzial in den Weinbergen dieser Region steckte. Potenzial nicht nur für bessere Weine, sondern für die Besten. Roda entstand im berüchtigten Bahnhofsviertel von Haro und hat von dem ersten Moment an dem Wort Qualität eine neue Dimension verliehen. Mario Rotllant kaufte insgesamt 21 Pazellen mit einer Gesamtrebfläche von über 150 Hektar in den besten Lagen der Rioja Alta und Alavesa. Man legte sich ein Expertenteam um den erfolgreichen Weinbauprofessor Santolaya zu. In jeder Phase der Weinbereitung greift man auf hoch qualifizierte Weinexperten und Akademiker zurück. Die Trauben werden so sorgfältig wie möglich verarbeitet. Roda verzichtet auf Pumpen für das Umlagern von Trauben oder Weinen. Die Moste vergären in großen Holzbottichen aus französischer Eiche, derer Roda genau 17 besitzt. Diese Menge an Tiñas (span. = Holzfass) erlaubt es, jede einzeln gelesene Parzelle auch separat zu vergären. Nach 12 Monaten im Barrique, kontinuierlichem Verkosten und akribischer Beobachtung der Weine, werden erstmals die Weine entsprechend ihren Charakteristiken assembliert (verschnitten). Für die Roda Reserva ersucht man Weine mit vordergründiger Fruchtigkeit, Frische und gewisser filigraner Leichtigkeit.